Allianz Versicherung: Vorstand prognostiziert niedrige Zinsen bei Lebensversicherungen

Januar 13, 2011

Maximilian Zimmerer, Vorstand bei der Allianz Versicherung äußerte sich in einem Interview bei “Spiegel Online” zu den Aussichten bei den deutschen Lebensversicherungen. Die Aussagen sind sehr interessant und gelten analog übergreifend für wahrscheinlich alle größeren deutschen Lebensversicherer. Zimmerers Kernaussage ist, “Wir müssen alle bescheidener sein”, womit er offensichtlich vor allem auf die Kunden anspielt. Die Erwartungen jedes Einzelnen bei den Entwicklungen und der Performance bei der Lebensversicherung werden in den kommenden Jahren immer weiter sinken (müssen). Bereits jetzt sind die Zahlen und Zinsen rückläufig und ein Ende scheint kaum in Sicht.

Dennoch machen die großen Versicherer wie beispielsweise auch die Allianz Lebensversicherung teils gigantische Gewinne in Millionenhöhe. Damit dies so bleibt wird gespart und wie so oft muss der kleine Mann bzw. der Sparer und Versicherte dafür aufkommen. Fakt ist, dass bereits im Jahr 2011 die Mehrzahl der Lebensversicherer die Zinsen senken wird. Aus Brankenkreisen ist zu vernehmen, 44 von 69 Lebensversicherern kürzen die Rendite der Kundenbeiträge teils deutlich spürbar. Für den Lebensversicherten bedeutet dies auf die Sicht von mehreren Jahren Einbußen, die in die tausende gehen können.

Allianz Vorstand Zimmerer ist aber dennoch überzeugt, dass die Lebensversicherung eines der wichtigsten und sinnvollsten Produkte auf dem Markt ist. Gerade im Bereich der privaten Altersvorsorge gibt es kaum Alternativen. Zimmerer betont, die Renditen seien immer noch sehr viel höher als bei anderen Sparprodukten. Er beruft sich dabei auf den Durchschnitt der vergangen Jahre, in dem der Zinssatz bei Lebensversicherungen bei 4,1 Prozent liegt. Verglichen mit dem Gesamtmarkt ist dies tatsächlich ein respektabler Wert. Dennoch sollte man sich bewusst sein, dass man solche Renditen in den kommenden Jahren sicher nicht haben wird. Es ist daher ratsam die Performance und vor allem die Kosten durch einen Lebensversicherung Vergleich genau zu analysieren.

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Der absteigende Ast

Januar 10, 2011

Der absteigende Ast

Eine verfahrene Situation stellt sich den Vermittlern von Lebensversicherungen draußen vor Ort oder über Internet. Denn es gibt Gerüchte das jede zweite Lebensversicherung nicht das halten kann, was versprochen wurde. Und da ist was dran! Wenn Sie mit dem Gedanken spielen eine Lebensversicherung abzuschließen rate ich Ihnen es nicht zu tun! Zwar versprechen die Lebensversicherer derzeit einen Zins von ca. 4 Prozent, aber der Garantiezins in Deutschland beträgt 2,25 Prozent und der Rest besteht nicht aus Zins sondern aus Überschuß und Schussüberschussbeteiligung. Und diese Überschuß und Schussüberschussbeteiligung können Versicherer, wenn es denen schlecht geht bis auf 0 kürzen, sodaß Sie effektiv nur eine Garantieverzinsung von derzeit 2,25 Prozent erhalten, und von dem gehen noch Unkosten ab, sodaß Sie bei um die 2 Prozent liegen. Nichts mit 4 Prozent, denn der Rest ist Überschuß und Schlussüberschussbeteiligung. Und – die Garantieverzinsung soll ja auf 1,75 Prozent gekürzt werden. Sodass es sich für manch einen Versicherer nicht mehr lohnt sein Angebot aufrecht zu halten und vielleicht in andere Sparten geht.

Bestimmte Lebensversicherer sind auch weltweit tätig, und das stellt nun auch ein Problem da, denn der Dollar hat genauso wie der Euro ein Problem mit der Verschuldung. Zum anderen wurde von Seiten der USA in Lebensversicherungen aus staatlicher Seite Geld reingepumpt. Weil die soviel Verlußte gemacht hatten.

Versicherungsvertreter die Ihnen jetzt noch etwas anderes erzählen, wollen wahrscheinlich Abschlüsse vorweisen. Aber es geht um Sie! Eine Rente können Sie auch mit anderen Anlagen besser erzielen. Zum Beispiel im Bereich Solar und Windkraft. Denn Strom muß abgenommen werden, und Solar und Windenergie produzieren immer Strom.

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Lebensversicherungen: Ausblick 2011

Dezember 30, 2010

Ausblick 2011

Der Ausblick für die nächsten Jahre mit den Lebensversicherungen ist düster. Die Zinsen werden wohl gesenkt werden und irgendwann muß ein Ersatz für die Lebensversicherungen geschaffen werden. Es gibt Prognosen, die behaupten, das vielleicht manche Versicherer in Konkurs gehen werden und Kapital nicht weiter zahlen können. Und wenn die Garantiezinsen auf 1,75 Prozent bei den Lebensversicherern gesenkt werden, könnten einige Versicherer die Lebensversicherung nicht mehr für attraktiv halten und in andere Sparten gehen, also gar keine Lebensversicherung mehr anbieten.

Policenkunden von Lebensversicherungen sind verunsichert und bangen. Nach der Krise im Immobiliengeschäft ist nun die Krise der Lebensversicherer angelaufen. Manche maroden Versicherer können sich schon jetzt nicht mehr helfen. Natürlich werden Lebensversicherer schauen, dass die Anleger weiterhin zu Ihrem Geld kommen. Ratinggesellschaften werden inzwischen die Lebensversicherung ab. Auch der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft sagt nun, dass einige Versicherungsgesellschaften wanken. Es wird dann eben weniger Überschussbeteiligung und Schlussüberschussbeteiligung geben für die Kunden, aber die Lebensversicherung ist ziemlich sicher. Wenn auch nicht ganz zu 100 Prozent.

Was die Folge sein könnte für die neuen Lebensversicherungsverträge ist, das diese von den Beiträgen teurer werden könnten. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Wenn es weniger Versicherungspolicen geben wird, werden andere das mittragen müssen. Ein weiteres Problem für Lebensversicherer stellt sich da. Versicherer müssen jetzt ein bestimmtes Kapital von Kunden halten. Den Rest können diese anlegen. Die Frage ist nur wo? Weiteres Problem sind die Garantie-Zinsen.

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Strom aus erneuerbaren Energien – bessere Anlageformen!

Dezember 30, 2010

Strom aus erneuerbaren Energien – bessere Anlageformen!

Zunächst einen ganz herzlichen Dank für das Telefongespräch mit Frau Gronau von der Procon Unternehmensgruppe in Iztehoe, die mir heute telefonisch Anregungen gegeben hat über neue Themen. Die Procon Unternehmensgruppe bietet seit Jahren Genussrechte an mit einer Mindestverzinsung von sage und schreibe 6 Prozent und einer derzeitigen Verzinsung von 8 Prozent.

Es ist ja derzeit so, das die Versicherungswirtschaft vor einer riesigen Krise steht, aber Strom braucht ja jeder. Strom und Öl braucht jeder. Aber die Atomkraftwerke sollten endlich abgeschaltet werden, und Öl für Autos braucht heute fast jeder. Nur irgendwann geht uns das Öl aus. Daher sollten wir uns auf die Natur besinnen. Und nicht nur auf Öl setzen was irgendwo gefördert werden muß, sondern auch Alternativen angehen. Die Versicherungswirtschaft hat die Genussrechte der Procon Unternehmensgruppe nicht interessiert. Denn die Firma baut weder auf Staatsanleihen noch sonst irgendwelche Anleihen. Der Strom wird in der eigenen Firma produziert, durch Strom von Solarparks oder Windanlagen in ganz Deutschland. Es besteht ja eine Abnahmegarantie von Strom. Wie oft haben Sie schon von Kernkraftwerken gehört, die Reaktorprobleme hatten. Wie oft sind Atomkraftgegner schon auf der Straße gewesen und haben demonstriert?

Staatsanleihen im Bereich Lebensversicherung können eine große Gefahr für die Versicherungswirtschaft genauer für den Lebensversicherungsbereich darstellen. Und oft gibt es Anlagen, die Lebensversicherer nicht sagen wollen, wohin Sie Kundengelder investieren möchten.

Eine einmalige Anlage von 100 EUR bei den Genussrechten, und dann monatliche Beiträge nach Wahl zum Beispiel 70 oder 80 EUR und Sie erhalten zum Beispiel von der Procon Unternehmensgruppe den Betrag auch als Rente später monatlich. Ohne das Risiko das irgendwo der Staat mit drin hängt. Ohne das Sie sich Sorgen um den Euro machen müssen. Damit sind Sie von der Versicherungswirtschaft unabhängig!

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Vertragskündigungen und die Ursachen!

Dezember 30, 2010

Vertragskündigungen und die Ursachen!

Die Zahl der Vertragskündigungen von Kapitallebens- und Risikolebensversicherungen ist in den letzten Jahren stark gestiegen.

Die Ursachen der Vertragskündigungen sind meiner Meinung eindeutig. Es könnte die falsche Politik der Versicherer sein, das Geld der Anleger in risikobehaftete Unternehmensanleihen zu setzten. Es könnte der falsche Weg sein, dass Versicherer in Staatsanleihen das Geld der Anleger anlegen. Es könnte Falsch sein, das Versicherer in Aktien setzen, und dem Anleger sagen es ist alles über Zinsbasis wie auf einer Bank.

Wenn die Probleme der Vertragskündigungen nicht darin liegen, könnte es auch sein, das Anleger das Geld brauchen und mit dem Verlußt rechnen, aber dann doch froh sind dort rauszukommen. Vielleicht haben Anleger auch mal überlegt, dass die Kosten für die Verträge doch sehr hoch sind. Abschluss-Provisionen werden von vermittelten Verträgen bezahlt. Und die garantierten Zinsen sollen ja nochmal gesenkt werden. Was den Kunden nicht gesagt wird, das die Zinsen sich rein auf die eingezahlten Beträge belaufen, nicht aber auf das gesamte Kapital.

Bei fondsgebundenen Lebensversicherungen ist es ja so, dass die Kosten für Verträge höher sind, als bei reinen Zins-Lebensversicherungen. Und der Lebensversicherer, damit der soweit spekulieren kann, lässt sich das höhere Risiko auch höher bezahlen. Dann sind Anleger nach Ablauf der Laufzeit nicht besser gestellt, als bei normalen Zinsverträgen.

Andere Gründe bei Riester-Verträgen. Dem „Schlitzohr“ Versicherungsvertreter gelingt es in seiner neuen Versicherungsgesellschaft, bei der er nun sich befindet Kunden auch zur neuen Gesellschaft zu binden und alte Verträge herüberzuholen. In dem Fall erhält die neue Gesellschaft nochmal eine Abschlussprovision. Das könnte wenn der Kunde das mitbekommt auch dazu führen, das der Vertrag dann gekündigt wird. Zweimalige Kosten von Abschlussprovisionen führen vielleicht dazu, das der Vertrag gekündigt wird.

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Neujahr: Jahresrückblick und -vorblick

Dezember 29, 2010

Neujahr: Jahresrückblick und -vorblick

Zum derzeitigen Stand der Zinsen sieht es ja so aus, das diese weiterhin niedrig gehalten werden. Was sich ja auch auf Lebensversicherungen nicht sehr günstig auswirkt. Noch weniger garantierte Zinsen könnten dazu führen, dass Lebensversicherer vielleicht in andere Sparten gehen und den Lebensversicherungsbereich niedriger halten. Vielleicht entwickeln sich dadurch andere Sparformen, die sich günstiger für den Anleger auswirken. Oder aber, wenn es weniger Lebensversicherungen gibt, das Anleger in andere Sparmöglichkeiten investieren, die auch später eine Rente erbringen. Als gut, hat sich erwiesen auf Wind oder Solar zu setzen und dort Geld anzulegen. Natürlich muß man hier immer wissen, ob die betreffende Firma auch zahlt und wie Sie in den letzten Jahren mit den Zinsen gestanden hatte.

Da Lebensversicherer mit dem Geld der Anleger auf Unternehmensanleihen und Staatsanleihen unter anderem setzen hat die Lebensversicherung auch etwas mit dem Euro zu tun. Anleger könnten evt. spüren, wenn in der EU an Länder Kredite bewilligt werden. Ob sich die Lebensversicherer langfristig mit um die 4 Prozent Zinsen halten können wird die Zeit klären.

Risikolebensversicherungen mit fallender Leistung für Leute gut, die bauen und das Haus abgesichert sehen wollen. Nach wie vor gibt es Versicherer, die günstig so was anbieten.

Kapitallebensversicherungen sind eine Möglichkeit zur Zusatzrente. Die Versicherer versuchen mit gestreuten Anlagen vom Geld der Anleger halbwegs gute Renditen zu erwirtschaften. Und das nicht immer risikolos.

Riester-Renten sind für Arbeitnehmer geeignet, die einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. Weil es nur dann die Zuschüsse vom Staat gibt.

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Riester Verträge – auch mit Risikolebensversicherung möglich

Dezember 29, 2010

Riester Verträge – auch mit Risikolebensversicherung möglich

Bisher habe ich immer nur über die Anlageformen Kapitallebensversicherung und Risikolebensversicherung geschrieben. Die Riester-Verträge habe ich außer acht gelassen.

Es gibt Riester-Verträge, die zusammen mit einem Fonds laufen, oder welche, die über Staatsanleihen laufen. Staatsanleihen sind natürlich sicherer. 4 Prozent des Lohns sollten in so einen Vertrag fließen, damit Sie die jährliche staatliche Förderung erhalten. Es gibt Riester-Verträge in Verbindung mit einer Risikolebensversicherung. Damit wären Hinterbliebene im Sterbefall auch abgesichert. Soweit ich das beurteile fließt also auch Geld in Staatsanleihen, als Steuer zu und das kommt wieder in Form von Zins auf das Konto der Anleger. Innerhalb der Ansparungszeit ist es möglich 30 Prozent vom Kapital rauszuholen. Wer ein Haus kaufen will kann bei einem Riester-Vertrag am Anfang bis zu 50.000 Euro entnehmen. Die jährlichen Zulagen betragen 154 EUR für Alleinstehende. Die jährlichen Zulagen erhalten Sparer nur dann, wenn diese auch eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nachgehen. Der Ansparer erreicht hier eine recht kleine Zusatzrente, die durch die Inflation in ca. 20 Jahren zudem noch weniger entspricht, als sich der Betrag beläuft. Bei Riester-Verträgen handelt es sich um eine Umlageversicherung. Das Geld wird nicht angespart, sondern erhalten die Rentnern.

Zusatzrenten-Beträge gehen immer vom Lohn ab. Damit haben Arbeitnehmer weniger monatlichen Lohn, aber später einen Ausgleich zur Rente. Um optimal abgesichert zu sein wird es nicht jedem vergönnt sein, eine Zusatzrente abzuschließen, denn die Kosten für den täglichen Bedarf, die Lebenshaltungskosten steigen ja ständig. Und der Euro tut auch noch sein Bestes dazu bei.

Riester-Verträge, Staatsanleihen, Rente

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Das unserieuse Geschäft mit den gebrauchten Lebensversicherungen

Dezember 29, 2010

Das unserieuse Geschäft mit den gebrauchten Lebensversicherungen

angenommen Sie haben bereits eine Lebensversicherung. Wie Sie ja sicher erfahren haben, sind die Zinsen zurückgegangen und Garantiezinsen werden nächstes Jahr noch einmal gesenkt werden. Wenn in Ihrer Lebensversicherung genug Kapital angespart ist, ist es oft ein „Leckerbissen“ für Zweitmarktankäufer. Ich muß Sie warnen! Zweitmarktankäufer im Bereich Lebensversicherungen die serieus sind, gibt es nicht mehr so viele. Es gibt inzwischen Firmen, die Ihre Lebensversicherung kaufen und diese zu Geld machen, also wieder verkaufen. Andere rechnen mit dem Geschäft „des Todes“. Es ist eigentlich ein Tabuthema. Lebensversicherer kaufen Policen von Personen besonders gern auf, deren Lebenserwartung nur noch wenige Monate betragen. In der Hoffnung das die versterben. Die Police wird solange weiter bedient, und der Betrag der Auszahlung des Betrages und dem Ankauf der Versicherung wird gegengerechnet.

Eine Lebensversicherung heute zu Tage abzuschließen soll wohl überlegt sein. Bei dynamischen Versicherungen fressen oft die Kosten das was am Ende raus kommt – das auf. Bei einer Kapitallebensversicherung liegen die Kosten bei Direktversicherungen doch noch niedriger. Bedenken Sie aber, wenn Sie eine Kapitallebensversicherung als Rente abschließen, dass Kosten für monatliche Splittbeträge auch noch entstehen. Inwieweit die Versicherer das einhalten können in 20 oder 25 Jahren (bei Vertragsende), was Sie heute versprechen weis noch niemand. Vielleicht wäre eine Kapitallebensversicherung mit wenig Beitrag gut, wenn Sie da was machen wollen. Weil es denke ich besser ist nicht alles auf einen „Posten“ zu setzen. Natürlich kommt weniger dann rum, aber Sie sind damit auf der sicheren Seite, anstatt alles in eine Lebensversicherung zu setzen.

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Das erste Gespräch beim Versicherungsagenten

Dezember 29, 2010

Das erste Gespräch beim Versicherungsagenten

Normal läuft das ja so ab. Entweder rufen Sie bei einem Versicherungsagenten an, wegen einer Kapitallebensversicherung oder Risikolebensversicherung. Oder aber der Versicherungsagent klappert mal die Gegend ab. In der Hoffnung auf Abschlüsse. Der Aufhänger bildet vielleicht irgendein Verein, in dem Sie tätig sind, und von dem die Versicherung weis. Oder aber ein Gespräch außerhalb des Versicherungsbereichs, nachdem Sie den guten Mann eingelassen haben in die Wohnstube. Um mit Ihnen warm zu werden sagt der Versicherungsvertreter Ihnen dann, was für eine schöne Einrichtung Sie haben, oder irgendwas über Ihre Familie. Danach, wenn der Teil rum ist geht es ja dann daran die Versicherung irgendwo unter den Mann oder die Frau zu bringen. Bei einem Ausschließlichkeitsvertreter werden Sie nur immer bestes von seiner Versicherung hören und das alles so gut ist. Sie sind schön abgedeckt mit der Versicherung usw. Wahrscheinlich auch nie, das es ganz anders steht, um die Lebensversicherung.

Die Internetberatung läuft etwas anderes ab. Nachdem es keinen Außendienstmitarbeiter gibt, der die Leute besucht, wird die jeweilige Seite gefunden oder auch nicht gefunden. Der Kunde oder nicht Kunde kann sich selbst alle Informationen durchlesen, und einen Vergleich bei Vergleichsportalen anstellen. Wie überall gibt es dann auch Rücktrittsmöglichkeiten. Unterschiedlich ist, ob es einen Außendienstmitarbeiter für die Internetversicherung gibt, oder ob alles über Telefon und schriftlich gemacht wird. Nachteilig kann sein, das man vielleicht oft in einer Warteschleife hängt, wenn man was wissen will von der Versicherung. Und bei Schadensfällen, das man sich damit nicht so auskennt, wie alles geregelt ist.

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Traditionelle Kundenberatung vor Ort oder Internetberatung?

Dezember 29, 2010

Traditionelle Beratung kontra Internetberatung

Die traditionelle Beratung beim Versicherungsagenten ist zwar noch, aber jüngere Leute schauen sich mehr bei Direktversicherungen um, auch weil die Kosten niedriger sind. Oft brauchen Direktversicherer keine Versicherungsagenten als Außendienstmitarbeiter, was ja die Kosten enorm eindämmt. Traditionelle Direktversicherer wie die Europa oder Ergo sind auf dem Markt stark vertreten. Das auch ohne Versicherungsagenten im Außendienst. Es ist natürlich nicht jedermanns Sache Schadensfälle direkt und selbst abzuwickeln, als wenn ein Versicherungsvertreter zu Ihnen nach Hause kommt und mit Ihnen persönlich redet. Der persönliche Kundenkontakt bleibt nicht auf der Strecke, aber es ist deutlich weniger als bei traditionellen Versicherern, die noch Außendienst anbieten. Um Verträge im Außendienst abzuwickeln war das Haustürgeschäft gang und gäbe. Oder der Versicherungsvertreter hat Bekannte gehabt wo abgeklappert wurden. Etwas serieuser erscheint da die Kundenwerbung übers Internet. Die jeweilige Seite steht halt im Internet, die Leute können, wenn die wollen selbst nach Tarifen schauen. Aber oft verlangen bestimmte Fragen einen Fachmann, der das auch gelernt hat. Das ist die Kehrseite! Zum Beispiel bei einem Schadenfall mit dem Auto muß man oft genau bescheid wissen, was man dem Versicherer sagt wie es war und Vertragsbedingungen durchlesen, wann eine Versicherung zahlt und wann nicht. Es gibt auch hier im Direktversicherungsbereich Versicherer die etwas schwach auf der Brust sind und nicht zahlen, oder bestimmte Sachen detailliert auslegen, damit die nicht zahlen brauchen. Andererseits im Lebensversicherungsbereich wird der Vertreter vor Ort alles tun, um Ihnen das schmackhaft zu machen. Auch wenn die Sache anders liegt. Sie sollten dann zu noch anderen Versicherern gehen, um selbst zu überlegen ist das was. Und auch um zu überlegen wie sehr ist der Vertreter auf Abschluß aus? Der Abschuß übers Internet. Hier gibt es kein Versicherer, der irgendwer was einredet. Hier werden verstärkt die Risiken angegangen, und ob es zum Abschluß kommt, bleibt dem Kunden überlassen. Der Kunde oder nicht Kunde kann endlich lesen wie es mit der Lebensversicherung steht. Wenn man das alles so liest fragt man sich doch, warum schließen die Kunden überhaupt sowas ab?

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